Tobias O. R. Alke

Tobias O. R. Alke :: M.A. Soziologe | Dipl. SSL

wissenschaftlicher Berater des Kyborg Institut & Verlag

Lebenslauf (CV)

von Tobias O. R. Alke

An dieser Stelle gebe ich Ihnen eine kleine Übersicht über meinen Bildungsweg und verschiedene Stationen die damit verbunden waren. Da ich rein tabellarische Lebensläufe nicht sehr persönlich finde, habe ich mir hier erlaubt etwas Inhalt mit einfließen zu lassen. Zudem schätze ich es, wenn Menschen heute noch etwas besser lesen können und sich nicht nur auf Videoinhalte beschränken. Ich schätze beide Möglichkeiten (Text/Video) sich zu informieren, dennoch finde ich es wichtig das geschriebene Wort möglichst zu beherrschen. Mein eigenes Deutsch war mit Abschluss meines Abiturs nicht besonders gut, wenn ich es mit meinem Deutsch aus meiner Abschlussarbeit an der Universität Heidelberg vergleiche.

Wie bei so ziemlich allen Kindern in Deutschland wurde ich 1994 eingeschult und war nicht grade begeistert über die wenig abwechslungsreichen Schulstunden der folgenden Jahre. Wenigsten durfte ich ab der zweiten Klasse den Ethik Unterricht besuchen, wenngleich in erster Linie christliche Glaubenssysteme unterrichtet wurden und ich heute mit einigem Abstand sagen kann, das alle anderen vorgestellten Glaubenssysteme recht oberflächlich und teilweise fehlerhaft vorgestellt wurden. Ein wenig kreativ konnte ich mich wenigsten in der Garten AG betätigen und baute auch ein kleines Gewächshaus um ein paar Bohnen zu ziehen. Dabei zeigte ich handwerkliches Geschick, was meine damalige Klassenlehrerin direkt dazu bewegte mir eine Empfehlung für einen handwerklichen Beruf auszustellen. Leider ignorierte sie damit mein Interesse an einer höheren Ausbildung!

Allerdings war mein erster Ausflug an ein in der Region renommiertes Gymnasium und ehemaliges Mädcheninternat nicht grade aufbauend. So wechselte ich in der 6. Klasse auf eine Realschule in der Umgebung. Dort fühlte ich mich deutlich wohler und das kollegiale Miteinander der Klassenkameraden war deutlich loyaler als am Gymnasium. In den Wahlfächern entschied ich mich für technisches Zeichnen, Textverarbeitung (mein erster richtiger Kontakt mit der Arbeit am Computer) und später Wirtschafts- & Sozialkunde. Zwar schenke mein Vater mir und meinen Geschwistern seinerzeit bereits einen Computer mit damals stolzen 100 MHz, aber so wirklich den Einstieg konnte ich noch nicht finden. Immerhin trug das letzte Fach dazu bei mich für ein Gymnasium zu bewerben. Mein technisches Geschick konnte ich auch in meinem Schulpraktikum bei der Lufthansa A.E.R.O. in Alzey im Bereich Triebwerktechnik für Propeller- & Düsentriebwerke wieder anwenden.

Nach diesem Ausflug an die Realschule fand ich endlich meinen Weg an das Gustav-Stresemann-Wirtschaftsgymnasium in Mainz und machte dort meinen Abschluss in den Fächern Englisch, Betriebswirtschaftslehre und Informationsverarbeitung. Mein mündliches Abitur machte ich in Mathematik. Da es sich um eine Gesamtschule handelte, waren die Klassenkammeraden deutlich praxisorientierter als ich es von meinem letzten Gymnasium in Erinnerung hatte. Mit meinen Kursen zur Volkswirtschaftslehre an der Universität Heidelberg musste ich allerdings feststellen, das sich Betriebswirtschaftslehre an Schulen wohl in erster Linie auf den Aspekt des Rechnungswesen beschränkt. Und auch wenn wir im Unterricht eine Webseite mit html & php geschrieben haben und Delphi 6 den Einstieg in programmieren darstellen sollte, konnte ich mich seinerzeit noch immer nicht für diesen Bereich erwärmen. Im Sportunterricht konnte ich mich wenigsten für Badminton, Volleyball und Leichtathletik begeistern und machte seinerzeit recht intensiv Energytraining, was meinen sportlichen Leistungen zu gute kam für die ich in meiner bisherigen Schullaufbahn eher weniger bekannt war.

So begann ich kurz vor meinem Abitur 2007 mit meiner Ausbildung zum Spirituellen Seminarleiter für Energytraining, Autogenes Training & Psychokybernetik (Dipl. SSL) bei meinem Vater im Kyborg Institut. In der selben Zeit machte ich mein Abitur und begann meinen Zivildienst beim Arbeiter-Samariter-Bund als Fahrer für Essen auf Rädern. Zu meinen Aufgaben hier gehörte es in erster Linie Pflegebedürftigen Menschen ihr Essen nach Hause zu bringen und dieses gegebenenfalls klein zu schneiden. Mit Abschluss des Zivildienstes und kurz vor Beginn meines Studiums schloss ich dann Ende 2008 den Anwesenheitsteil meiner Ausbildung zum SSL ab und stellte die rund 300 Seiten starke Diplomarbeit bis Ende 2009 fertig, parallel zu meinem Hochschulstudium.

Kurz nach Abschluss meines Zivildienstes machte ich noch ein 4-wöchiges freiwilliges Praktikum beim Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) in Mainz und assistierte dort den Abteilungsleiterinnen für Personalmarketing und Personalentwicklung.

Ende 2008 Begann ich dann mein Studium der Soziologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Dort engagierte ich mich direkt in der Studentenvertretung für 1 Jahr und organisierte im laufe des ersten Semesters eine ganze Reihe an Treffen für meine Stufe. Im Anschluss an meine Tätigkeit war ich noch ein Jahr Mitglied der Studiengebührenkommission die in einem Gremium aus Studentenvertretern und Dozenten über den Einsatz der Studiengebühren entschied. In dieser Zeit erstellte ich der Fachschaft Soziologie auch eine vollständig neue Webseite und arbeitete parallel noch 3 Semester als Tutor für Schlüssel- & Informationskompetenzen am Max-Weber-Institut für Soziologie. Da meine Interessen sich nach und nach verschoben konzentrierte ich mich zunehmend nur noch auf mein Studium. Auf der Tagung Neue Werte in den Führungsetagen lernte ich Prof. Hartmann der TU Darmstadt kennen und besuchte daraufhin sein praxisorientiertes Seminar Soziologie des Managements an der TU Darmstadt. Praxisorientiert hieß in diesem Fall, dass zum Inhalt des Seminare keine Theorien standen, sondern wie Manager der Industrie und unterschieden nach einigen Ländern wirklich handelten, was meist wenig mit den Theorien an der Universität zu tun hatte. Da ich von einer fremden Universität stammte, durfte ich dieses Seminar für Masterstudierende der TU Darmstadt trotz meines Status als Bachelorstudent besuchen und eine Prüfung ablegen die mir auch in Heidelberg angerechnet wurde.
In Heidelberg selbst konzentrierte ich mich parallel zu meinem Engagement im familieneigenen Unternehmen (Kundenbetreuung, Einzelunterricht für Energytraining, u.a.), was mir auch als Praktikum in Heidelberg angerechnet wurde, verstärkt in den Bereichen Klassen & Stände (nach Max Weber & Pierre Bourdieu), Vertrauen, Leadership, (wirtschaftliche) Eliten, Systemtheorie (nach Niklas Luhmann und Talcott Parsones) und abschließend mit dem Thema des Arbeitskraftunternehmers und sich verändernder Arbeitsmärkte.
Da mein Interesse für diesen flexiblen Arbeitstypus des Arbeitskraftunternehmers sehr groß war und ich am Max-Weber-Institut für Soziologie studierte, entschied ich mich nach Rücksprache die Themen Klassen & Stände sowie Arbeitskraftunternehmer & Arbeitsmarkt zu kombinieren und verfasste bei zwei der Herausgebern des Max Weber Paradigmas meine Bachelorarbeit zur Übertragung des theoretischen Modells von Weber im Dialog mit Bourdieu bezogen auf den Arbeitskraftunternehmer auf den deutschen Arbeitsmarkt. Diese Übertragung wurde in meiner Bewertung auch als die Besonderheit der Arbeit hervorgehoben. Der Titel lautete:

  • Klasse und Stand bei Max Weber und Pierre Bourdieu. Und das Aufkommen des Arbeitskraftunternehmers in Deutschland.

Später überarbeitet ich meine Bachelorarbeit noch einmal und veröffentlichte sie als eBook in unserem Verlag, neben einer ganzen Reihe weiterer Hausarbeiten die ich als wertvoll für die persönliche Weiterentwicklung erachte. Parallel zu meinem Bachelorstudium besuchte ich weitere Veranstaltungen in den Bereichen Pädagogik, Ethnologie, Politische Wissenschaft und Politische Ökonomie (VWL). So kam ich in meinem Bachelorstudium in 5 Semestern auf insgesamt 198 von erforderlichen 168 Leistungspunkten. Das letzte Semester diente ausschließlich dem Verfassen meiner Bachelorarbeit wofür ich die letzten 12 Leistungspunkte erhielt und somit auf 210 Leistungspunkte von erforderlichen 180 kam. Meine Tutorentätigkeit von 3 Semestern (entspricht 12 LP) wurde mir nicht mit angerechnet, da ich sie mir vergüten ließ, genauso wenig wie meine Tätigkeiten als Studentenvertreter, als Mitglied der Studiengebührenkommission und für die rund 100 Stunden die ich in die neue Webseite der damaligen Homepage der Fachschaft investierte (Datensichtung, -Neuordnung, eine Reihe an Diskussionen und Änderungen in Folge von personellen Umstrukturierungen innerhalb der Fachschaft)! In meiner Freizeit erlernte ich währenddessen Snowboard fahren, Segel-Surfen und richtet auch einen Online-Shop mit rund 1000 Produkten für unser Familienunternehmen ein.

Im Anschluss an mein Bachelorstudium machte ich direkt meinen Master of Arts Soziologie, ebenfalls an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Hier richtete sich meine Konzentration stärker auf grundlegende Verhaltensmuster von Menschen als spezielle Personenkreise wie Eliten während dem Bachelorstudium. So setzte ich mich intensiv mit den Themen Emotionen und ihre Entwicklung beim Kind, Vertrauen auf individueller und institutioneller Ebene, die Frage nach sozialer Ordnung sowie das Verständnis von Öffentlichkeit in Verbindung mit digitalen Medien. Zudem musste ich ein Forschungsseminar absolvieren welches sich über 4 Semester erstreckte. Das Thema war Europa als sozialer Raum wobei ich mich auf das Thema Wirtschaftskulturen in der Europäischen Union konzentrierte und einen umfangreichen Forschungsbericht unter Anwendung aktueller statistischer Verfahren anfertigte. Auf das Ergebnis meiner Arbeit musste ich leider ziemlich genau 1 Jahr warten was zu den 4 Semestern führte! Allerdings war dies auch die Phase in der ich anfing mich stärker für die Arbeit am Computer zu interessieren und wie dieser mit Arbeit abnehmen kann da ich für die Arbeit mit den Statistiken eine Menge Automatisierungsverfahren für meiner einzelnen Arbeitsschritte entwickelte. Nebenher besuchte ich noch einzelne Veranstaltungen zum Lebenslangen Lernen und der Förderung von älteren Menschen (Resilienz & Kompetenzentwicklung im höheren Lebensalter) im Bereich der Bildungswissenschaften.

Das größte Thema war allerdings Altruismus, in das ich alle meine bisherigen Arbeiten und Erfahrungen einfließen ließ und eine ganze 280 Seiten starke Masterarbeit nach vorheriger Genehmigung meiner betreuenden Dozenten ablieferte. Im Kern konnte ich damit nachweisen, dass wir als Menschen grundsätzlich gute Wesen sind und speziell die Massenmedien und Hollywood ein viel zu negatives Bild der Menschheit vermitteln, was zum großen Teil noch auf Jahrhunderte alten Theorien beruht die heute noch gepflegt werden, grade in neoliberalen Systemen aber auch der traditionellen sozialwissenschaftlichen und ökonomischen Lehre, obwohl sie nach den Erkenntnissen alleine der letzten 100 Jahre schon völlig überholt sind. In der Gesamtnote erhielt ich eine 1,8 (deutsches Bewertungssystem) für diese Arbeit.

  • Ausgewählte Perspektiven des Altruismus. Eine interdisziplinäre Anregung der Soziologie und ihr Gewicht im Altruismusdiskurs von 1990 bis 2013 im Überblick.

Da meine Präsenzpflicht in der Universität mit Beginn des Masterstudiums zunehmend abnahm, engagierte ich mich nach Möglichkeit zunehmend stärker im familieneigenen Unternehmen und assistierte unseren Wiederverkäufern auf Esoterik & Gesundheitsmessen in Mannheim, Zürich & Lugano. Parallel begann ich mich mit verschiedenen Fortbildungsmaßnahmen in den Bereichen Verlagstätigkeit, Softwareentwicklung und Softwaresicherheit auseinander zu setzen und eignete mir über das Studium hinaus eine ganze Reihe an Kompetenzen im Bereich Informatik an.

Mit Abschluss meines Masterstudiums 2014 überarbeitete ich im laufe eines Jahres den gesamten Webauftritt unseres Unternehmens. Darunter vielen Datensichtung, Recherchen, Datenordnung, Datenpflege, das erlernen neuer CMS Systeme und eine ganze Reihe weiterer Tätigkeiten um rund 30 Jahre Unternehmensgeschichte und -Kultur möglichst prägnant auf einen Nenner zu bringen. Dies umfasste auch einen komplett neuen Online Shop mit unseren mehr als 1000 Produkten. Parallel holte ich mir noch einige Anregungen in den Fachbereichen Ethnologie und Angewandter Informatik an der Universität Heidelberg.

Die Zeit nach meinem Master nutzte ich auch für die Überarbeitung und Veröffentlichung fast aller meiner Hausarbeiten als eBooks und meiner Masterarbeit auch als gedrucktes Buch. Das Wissen um diese Techniken floß zusätzlich in eine Überarbeitung und Neupublikation aller unserer fremdsprachigen Literatur von meinem Vater sowie einem Teil seiner deutschsprachigen Literatur. Dieses Wissen habe ich auch in meinem neuen eBook als kompaktes Werk für Einsteiger in die Thematik zusammengefasst und veröffentlicht.

  • Self-made Publishing 4 You. Das eigene eBook. Die richtige Software. Der richtige Computer. Atmung & Konzentration. Wissenschaftliches Zitieren & Schreiben. Plagiate vermeiden. Cloud: Ja oder Nein?

Mit diesem Buch will ich die persönliche Ausdrucksfähigkeit engagierter Menschen fördern, vor allem da dies durch solche Techniken mittlerweile sehr einfach geworden ist und vielen oft nur der Zugang fehlt.

Soviel zu den wichtigsten Stationen meines Werdegangs.

Sollten Sie Fragen zu einzelnen Teilbereichen haben, können Sie mir gerne eine Frage schicken:

Herzliche Grüße,

Tobias Alke